Künstliche Befruchtung 

Anwendungen die den Erfolg der künstlichen Befruchtung steigern

 2018-06-21

1) BEHANDLUNGEN FÜR DAS PAAR

Um die Qualität der zu benutzenden Eizellen und Spermien zu erhöhen ist es sehr wichtig, das Sie Ihr Übergewicht loswerden, mit dem Rauchen aufhören und allgemeine Gesundheitsprobleme behandeln lassen. Patientinnen, die eine sehr niedrige Eizellenreserve haben, sollten Monate vorher anfangen DHEA und Testosteron einzunehmen, um die Anzahl und Qualität der Eizellen zu verbessern. Patientinnen mit Diabetes können anstelle von Insulin Metformin und Myo Inositol einnehmen, diese erhöhen die Anzahl der Eizellen und heilt die Gebärmutterschleimhaut. Sollte der Mann der Grund für die künstliche Behandlung sein, sollte eine Hormonbehandlung und eine Behandlung mit Antioxidantien vorgenommen werden um die Anzahl der Spermien zu steigern.

Durch das Oxidieren der Fettmoleküle der Zellmembran entstehen freie Radikale. Diese freien Radikale fügen den Zellen schaden zu (Absterben von Zellen, Krebs, u.s.w.). ANTİOXSİDANTIEN mindern die Entstehung der Radikalen. In der Natur befinden sich starke Antioxidantien in: A, C, und E Vitaminen; Selenium; Aminosäuren wie I-Carnitin; Ginkgo Biloba; Maca-Planzen Extrakt; grüner Tee; Johannisbrot und Bienenmilch. Männer mit Infertilität und Frauen, deren Eizellenreserve niedrig ist sollten kontrolliert diese Produkte schon vor der künstlichen Behandlung einnehmen, Schäden der Zellen abnimmt und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft

 

2) ANWENDUNGEN VOR DER BEHANDLUNG

Bei etwa 30 % der Patientinnen, die bei Ihren vorherigen Untersuchungen keine Probleme hatten, sind Probleme in den Hohlräumen der Gebärmutter zu sehen. Aus diesem Grund sollte eine Hysteroskopie mit Endometrium Scratching vorgenommen werden um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Falls bei einer Ultraschalluntersuchung Probleme in den Eileitern ersichtlich werden, kann es möglich sein, das eine Gebärmutterspiegelung notwendig wird. Sollten die Eileiter verstopft sein, müssen diese Verstopfungen entweder laparoskopisch oder mit einer Hysteroskopie entfernt werden um die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Von den Paaren, bei denen keine Schwangerschaft eintritt, haben 7 bis 10 % genetische Probleme (diese Zahl liegt bei fruchtbaren Paaren bei 3 %). Nach einer genetischen Untersuchung kann bei geeigneten Paaren PGD gemacht werden.

In sehr seltenen Fällen hindern Gerinnungsprobleme, das die Embryonen haften können. Sollten bei einer Patientin 2 künstliche Befruchtungen, trotz Transfer gesunder Embryonen, keinen Erfolg bringen, sollte der Gerinnungsfaktor untersucht werden und mit geeigneten Behandlungen behandelt werden.

 

3) ANWENDUNGEN WÄHREND DER BEHANDLUNG

Bei Patientinnen, deren Eizellenreserve sehr niedrig ist, werden zur normalen Behandlung zusätzlich WACHSTUMSHORMONE ergänzt, welche die Reife der Eizellen unterstützt und die Qualität verbessert.

 Bei Patientinnen; deren vorherige Behandlung keinen Erfolg zeigte wird das Protokoll geändert, die trotz Medikamenteneinnahme nicht schwanger wurden werden die Medikamente abgesetzt und verfolgt. Niedrige Dosierungen von Medikamenten oder Antiöstrogenbehandlungen kann die Chance auf Eizellen und Embryonen verstärken.

Bei Patientinnen mit genetischen Problemen (Translokation, heterozygoter Überträger, wiederholte Fehlgeburten) sollten die Embryonen anhand PDG (genetische Präimplantationsdiagnostik) überprüft werden. An den Embryonen wird am 3.-5. Tag nach der Befruchtung eine Biopsie durchgeführt. Die Zellen werden genetisch untersucht. Nach dieser genetischen Untersuchung werden die gesunden Embryonen transferiert.

Die morphologische Verfolgung der Entwicklung der Embryonen mit einer Videokamera schliesst eine subjektive Beurteilung aus und gibt und die Möglichkeit die Embryonen mit der besten Entwicklung zu transferieren.

Einige natürliche Moleküle werden der Kultur hinzugefügt, damit das Einnisten der Embryonen unterstützt wird. Sollte die Gebärmutterwand während der Behandlung dünner (unter 6 mm) werden, wird der Gebärmutterhohlraum mit (NEUPOGEN) ausgewaschen, all dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft (Schwangerschaftsimpfung).

 Patientinnen mit Endometriose (falls die Eizellenreserve ausreichend ist) sollten 2 Monate lang mit GnRH-Analoga behandelt werden oder Sie sollten 6 bis 8 Wochen die Pille nehmen, dieses erhöht den Erfolg des Embryonentransfers.

Sollte eine Patientin vorher erfolglose künstliche Befruchtungen hinter sich haben, wird bei einem erneuten Versuch am dritten Tag das aussichtsreichte Embryo transferiert und am fünften Tag ein weiteres, dieses erhöht die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft. (AUFEINANDER FOLGENDER TRANSFER)

 Wenn der männliche Faktor für die Infertilität sehr stark ist, sollten die Spermien unter dem Mikroskop noch ausführlicher untersucht werden (IMSI), es sollten Behälter (PICSI) benutzt werden die mit Hyaluron bedeckt sind, anhand von Mikro-Injektion werden die Spermien mit guter DNA aussortiert und somit wird die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft erhöht.